Gymnastik & Spiel 60plus
(Frauen und Männer ab etwa 60 J.)

N O T R U F - TELEFON-NUMMERN
Sportangebot/Gruppe Zielgruppe Sportstätte

Tag und Zeit

Mitarbeiter/-innen
Gymnastik
(Gruppe D)
Frauen
ab etwa 60 J.
Th Holteyer Str. donnerstags 15.00 - 16.30 h Rosemarie Stoßberg
Gymnastik
(Gruppe E)
Frauen
ab etwa 60 J.
Sh Auf dem Loh donnerstags 17.00 - 18.15 h Rosemarie Stoßberg
Gymnastik u. Spiel
(Gruppe F)
Männer
ab etwa 60 J.
Th Holteyer Str. montags 18.45 - 20.15 h Franz Trautmann
"Aktiv im Gehen, Stehen und Sitzen"
(Gruppe G)
Frauen u. Männer
ab etwa 60 J.
AKTIV PUNKT
Sport-Raum
donnerstags 16.00 - 17.00 h Barbara Zimmermann
Wassergymnastik
(Gruppe A)
Frauen
ab etwa 60 J.
Bad Holteyer Str. donnerstags 16.30 - 17.15 h Stephan Semmerling
Wassergymnastik
(Gruppe B)
Frauen u. Männer
ab etwa 60 J.
Bad Holteyer Str. montags 18.30 - 19.15 h Stephan Semmerling
Wassergymnastik
(Gruppe C)
Frauen 
ab etwa 60 J.
Bad Holteyer Str. donnerstags 17.30 - 18.15 h Stephan Semmerling
Wassergymnastik
(Gruppe D)
Frauen u. Männer
ab etwa 60 J.
Bad Holteyer Str. freitags 18.30 - 19.15 h Stephan Semmerling
"Fit im vierten Viertel"
Sport für Frauen & Männer ab ca. 75 J.
Frauen und Männer 
ab etwa 75 J.
AKTIV PUNKT dienstags
 
16.00 - 17.00 h
 
Monika Spengler
  
Abteilungsleiter/-in: Tel.-Nr. eMail-Adresse
Rosemarie Stoßberg 0201/570053 he-stossberg@t-online.de
Mitarbeiter/-innen:
Rosemarie Stoßberg - Monika Spengler - Franz Trautmann - Barbara Zimmermann - Stephan Semmerling - Ralf Kick
  
 

Der TVE bietet unter dem Oberbegriff "Sport 60plus":

  • 2 Gymnastikgruppen für Frauen
  • 1 Gruppe "Gymnastik & Spiel" für Männer
  • 1 Gruppe "Aktiv im Gehen, Stehen und Sitzen" für Frauen und Männer
  • 2 Wassergymnastikgruppen für Frauen und Männer
  • 2 Wassergymnastikgruppen für Frauen

  • 1 Gruppe "Fit im vierten Viertel" für Frauen und Männer ab ca. 75 J.

Sport muss keine Quälerei sein, selbst dann nicht, wenn es schon längere Zeit her sein sollte, dass Sie sportlich aktiv waren. Sicher, zuerst fehlte die Zeit, kleinere und größere Wehwehchen kamen hinzu - und schon saß man mit seiner Meinung bequem im Fernsehsessel: "Sport, das ist doch was für Jüngere!"

Aber Sie irren sich. Außer der gesundheitsfördernden Wirkung bietet Ihnen gerade der Sport im Verein einiges mehr. Sie werden dies in unseren Gruppen erfahren:

Alte Bekanntschaften werden aufgefrischt, neue entstehen. Im Gespräch und beim gemeinsamen Sporttreiben mit den "Altersgenossen und -genossinnen" bestätigt sich, dass man doch nicht so alt ist, wie man glaubte,... und schließlich: Wer sagt denn, dass die Geselligkeit mit der Sportstunde beendet sein muss?

Die Liste der Argumente ließe sich fortsetzen. Doch letztlich wissen Sie selbst am besten, wie Sie Ihre Freizeit sinnvoll nutzen.  Kommen Sie einfach, machen Sie mit, probieren Sie eine - oder auch mehrere - Gruppen aus. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

Zu unseren Angeboten "Wassergymnastik" machen wir auf folgendes aufmerksam:
An Bewegungsangeboten im Wasser sollte man nicht teilnehmen bei:

- Blasen- und Mastdarmstörungen mit
   Inkontinenz
- offenen Wunden (z.B. Venenleiden)
- Hauterkrankungen
- Infekten
- alkoholisiert.

Eine vorherige Klärung mit dem Arzt ist erforderlich in folgenden Fällen:
 

'- Herzinsuffizienzen
- Herzrhythmusstörungen
- Herzinfarkt
- instabile Angina Pectoris
- Bluthochdruck
- Anfallsleiden.

Bitte beachten Sie: Die Wassertemperatur beträgt ca. 28 Grad.



GYMNASTIK

Hauptinhalte einer gesundheitsorientierten Gymnastik sind:

  • Wirbelsäulengymnastik
  • Funktionsgymnastik
  • Krafttraining
  • Ausdauertraining
  • Dehnungs- und Entspannungsübungen
  • Koordinationstraining

Erkrankungen des Muskel-Skelettsystems nehmen einen hohen Stellenwert in den Statistiken der Krankheiten ein. Fast 80% der deutschen Bevölkerung leiden sporadisch oder chronisch unter Rückenschmerzen. 20% aller Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen werden mit dem Grund „Rückenschmerz“ ausgestellt und fast die Hälfte aller Rentenbescheide enthalten als Diagnose eine degenerative Erkrankung der Wirbelsäule. Maßnahmen zur Haltungsverbesserung und Bewegungsschulung gleichen konstitutionelle und konditionelle Schwächen aus und beugen Rückenbeschwerden vor, insbesondere wenn diese mit Maßnahmen zur Verhaltensänderung (z. B. richtiges Heben und Tragen) kombiniert werden.

Beschwerden im Bereich des aktiven und passiven Bewegungsapparates sind vielfach auf Muskelfunktionsstörungen, neuromuskuläre Dysbalancen, Fehlhaltungen und Muskelschwächen zurückzuführen. Neuromuskuläre Dysbalancen sind Ungleichgewichte zwischen der Kraft und Dehnfähigkeit zusammenspielender Muskelgruppen. Daher werden die vorrangig zur Abschwächung neigenden Muskelgruppen gezielt gekräftigt und die zur Verkürzung neigenden Muskelgruppen systematisch gedehnt. Die Funktionseinheiten der Wirbelsäule bzw. die Bewegungssegmente der Wirbelsäule wie Wirbelbogengelenke, Bandscheiben, Bänder und Muskeln stehen im Mittelpunkt der Übungseinheiten zur Kräftigung und Dehnung des Muskel-Skelett-Systems.

Wirbelsäulengymnastik zielt mit ihren speziellen Bewegungsformen allgemein auf die Vermeidung und Reduzierung von Rückenschmerzen. Durch die gezielte Gymnastik der Funktionseinheiten der Wirbelsäule soll vor allem die Muskulatur gekräftigt werden, die bisher wenig belastet wurde, um so eine
ausgewogene Stabilität und Muskelbalance zu erreichen. Umgekehrt sollten diejenigen Funktionselemente der Wirbelsäule entlastet und entspannt werden, die stark beansprucht werden

Präventives Ausdauertraining stellt die wichtigste Komponente in der Vorbeugung von Bewegungsmangelkrankheiten dar und ist gemessen an der Häufigkeit des Auftretens von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Bevölkerung ein unverzichtbares Interventionsmedium für die Förderung der Gesundheit. Zentrale Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Bluthochdruck, erhöhter Blutfettspiegel, Übergewicht, Bewegungsmangel und Stress. Ein Ziel des Ausdauertrainings ist daher das Vermeiden von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch eine präventive Bekämpfung der Risikofaktoren und den Aufbau von Schutzfaktoren. Es ist z. B. bewiesen, dass erhöhter Blutdruck bei regelmäßig sportlich Aktiven deutlich geringer ist als bei Inaktiven. Bewegung gilt somit als „Rundum“-Schutzfaktor.

Die gesundheitsschädigenden Auswirkungen von Stress sind hinlänglich bekannt. Stress, z.B. Zeitmangel, Zeitdruck oder Lärm, scheint eine der elementaren Ursachen vieler chronischer Erkrankungen zu sein. Dabei ist Stress ein Bestandteil des menschlichen Lebens. Stress bezeichnet die Reaktion des Körpers auf Reize und bewirkt lebenswichtige Anpassungsprozesse. Nicht nur physische oder seelische Anstrengungen und negative Erlebnisse, sondern auch Freude, Erfolge und positive Erlebnisse „stressen“. Allerdings unterscheidet der Körper zwischen negativem Stress (Disstress), den er als bedrohend, belastend oder schädigend erlebt, und positivem Streß (Eustress), der als fördernd und belebend erlebt wird. Eustress baut Disstress ab und führt zu körperlicher und psychischer Gesundheit und Wohlbefinden. Durch eine positive Grundeinstellung und durch konsequentes Entspannungstraining kann man die Auswirkungen von Disstress bewältigen.

Quelle: Deutscher Turner-Bund, www.dtb-online.de

 

 

www.tve-burgaltendorf.de/200_SPORTBETRIEB/201-02_sportgruppen-und-abteilungen/201-01-218_gymnastik-und-spiel-60plus.htm/
aktualisiert: 11.03.2017