Berichte

Sommerferien-Outdoor-Fitnesstraining 2017: Das Wetter war uns nicht gut gesonnen.

24.08.2017
 

Dabei fing es so gut an: Zum ersten Trainingsabend (Montag, 17.07.) waren bei herrlichem Sommerwetter 56 Trainingswillige erschienen und hatten beim Training unter Lolitas Leitung viel Spaß. Es hat schon 'was, Jugendliche neben Hochaltrigen beiderlei Geschlechts den Übungen der Übungsleiterin konzentriert folgen zu sehen.


Die Vorfreude auf den nächsten Termin war nicht zu übersehen und zu überhören,... aber der kam erst am 23.08., 5 Wochen später. Dazwischen nur verregnete Termine, so dass 4 Trainingsabende ausfallen mussten.

Fast schon erstaunlich, dass zum letzten Termin am 23.08. 23 Sportlern und Sportlerinnen das Sommerferien-Outdoor-Ftinesstraining noch im Gedächtnis geblieben war. Die Bewegungs- und Koordinationsübungen von Beate Grond ließen zu der Erkenntnis gelangen, dass einige Wochen ohne Sport oder mit anderem Sport durchaus spürbar sind: Gewohnte Bewegungen fielen nicht mehr so leicht oder bedurften erhöhter Konzentration.

 

Das bestätigt - neben dem Spaß - den Sinn des Sommerferien-Outdoor-Fitnesstrainings: Immer schön in Übung bleiben, auch während der Sommerferien.
2018 geht's weiter.
 

Gerhard Spengler

 

Eine französische Leistungsturnerin zu Gast im TVE

25.07.2017


Mein Name ist Hortense Guesneau. Ich bin 16 Jahre alt und komme aus Frankreich. Seit etwa 12 Jahren bin ich Leistungsturnerin.

 

In diesem Jahr war ich für sechs Monate zu Gast in einer deutschen Familie, um die deutsche Sprache zu erlernen. Im TVE Burgaltendorf konnte ich in dieser Zeit weiter turnen. Die Trainerinnen und alle Turnerinnen waren sehr nett und haben mich schnell in ihrer Gemeinschaft aufgenommen. Ich habe neue Techniken und Elemente gelernt und viele Elemente durch die Begleitung der Turnerinnen verbessert.

 

Auch hatte ich die Gelegenheit, an einem Wettkampf teilzunehmen, in dem ich den dritten Platz belegt habe. Es war eine sehr schöne Erfahrung, an einem deutschen Wettkampf teilzunehmen. Außerdem habe ich mit einigen Turnerinnen des TVE einen Auftritt im Augustinum gehabt. Viel Spaß hatte ich mit allen Turnerinnen bei einem Ausflug ins Airhop. Dort konnten wir viele Salti, Flick-Flack usw. machen.

 

Ich danke dem TVE Burgaltendorf für die tolle Aufnahme. Es hat mir wirklich gut gefallen; ich habe mich dort sehr wohl gefühlt und viele neue Freunde gefunden.

 

Hortense Guesneau
 

Die Pax Christi Kirche in Bergerhausen: ein Aufruf für Frieden und Gerechtigkeit

24.07.2017

 

Mit 14 Frauen besichtigte die Spaziergehgruppe des TVE die Pax Christi Kirche in Bergerhausen. In ihr gibt es eine Ober- und eine Unterkirche. In der Oberkirche wird jeden Sonntag um 10.00 h Gottesdienst gefeiert.

 

Betritt man die Unterkirche, fällt die außergewöhnliche Gestaltung des Fußbodens ins Auge: Es sind mehr als 1.300 Namen mit weißer Schrift in rot-braune Keramikfliesen gebrannt. Es sind die Namen von Menschen, die Opfer von Gewalt wurden: Mensche aller Völker, Kulturen und Sprachen. Es sind Namen bekannter und unbekannter Menschen. Auch etwa 100 Orte sind eingeschrieben, die mit Gewalt und Krieg verbunden sind. Der Ort will an Gewaltopfer erinnern und versteht sich als Aufruf, sich für Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen.

 

Beeindruckt von diesem Erlebnis, haben wir auf dem Heimweg noch viel darüber gesprochen und diese Kirche wird uns in Erinnerung bleiben.

 

Monika Heuer
 

Die tonARTisten radelnd on tour zur Halde Hohenward

16.07.2017

 

An diesem Tag waren die tornARTisten sportlich unterwegs. Die von Mareen und Ludger Köller geplante Radtour stand auf dem Programm. Um 12.00 h trafen wir uns  an der Zeche Karl in Essen Altenessen. Hier übernahm Ludger die Führung.

 

Unser Ziel war die Halde Hoheward in Herten. Und wie heißt es doch: „Wenn Engel reisen, scheint die Sonne“. Es war trocken und nicht zu heiß, genau das richtige Wetter für eine Radtour. Nach kurzer Fahrt erreichten wir den Waldpark Schurenbach und die Schurenbachhalde. Es ging weiter an der Emscher entlang zum Rhein-Herne-Kanal zur Schleuse Gelsenkirchen. Dort schauten wir zu, wie die Stella Marina geschleust wurde.

 

4 Frauen der Gruppe machten sich derweil auf, über die Freitreppe auf der "Wilden Insel" zu einem äußerst ungewöhnlichem Denkmal, dem "Singenden Felsen“. Dieser Felsen ist ein besonders schönes Werk und Teil der Emscher Kunst. Man soll dort im Sommer eine Symphonie der schottischen Band Morgan hören. So sehr wir die Ohren auch spitzten, wir hörten leider nichts.

 

Nach dieser etwas längeren Pause wurde es Zeit, um ans eigentliche Ziel zu gelangen. Wir traten kräftig in die Pedale und fuhren weiter am Rhein-Herne-Kanal entlang und kamen um 15.00 h im Emscher Landschaftspark an mit der höchsten Halde des Ruhrgebiets, der Halde Hoheward. Im Ewald-Café stärkten wir uns, bevor wir den steilen Anstieg auf die Halde in Angriff nahmen und das Plateau mit der Sonnenuhr erreichten. Trotz zugezogenem Himmel hatten wir eine gute Sicht auf die Schalke Arena, das Tetraeder, die Skihalle Bottrop, das Essener Rathaus und auf vieles mehr.

 

Bei der Abfahrt vom Plateau picknickten wir mit Aussicht auf die Drachenkopfbrücke. Gestärkt mit Pizzaschnecken, Kräuterbutter, Käseröllchen, Obst und Kuchen traten wir dann den Rückweg an. Von Hochlarmark über Herne- Wanne und Gelsenkirchen fuhren wir zur Erzbahntrasse, dort weiter Richtung Heimat, und erreichten gegen 18.45 h die Kurt Schumacher Brücke in Essen-Steele. Dann traten wir sternförmig den Rückweg nach Burgaltendorf, Überruhr, Bochum und Kupferdreh an.

 

Es war ein sehr schöner Tag dank Mareen und Ludger, die diese Tour vorbereitet hatten. Mal sehen, wohin es die tonARTisten beim nächsten sportlichen Event verschlägt.

 

Martina Quast
 

Fünf-Schleusen-Fahrt wurde nicht zur Sechs-Schleusen-Fahrt.

14.07.2017

 

Um 09.00 h trafen sich 32 Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf dem Marktplatz Burgaltendorf und bildeten Fahrgemeinschaften für die Fahrt zum Baldeneysee, Anleger Hügel. Dort wartete bereits unser Schiff auf uns.

 

Die Frage, die uns begleitete, war: 'Hält das Wetter, oder haben wir eine Sechs-Schleusen-Fahrt gebucht?' - Aber das Wetter spielte mit: Bis auf die letzte Stunde konnten wir draußen sitzen. Bei Würstchen mit Kartoffelsalat oder Kaffee und Kuchen ging es vorbei an den Schlössern Landsberg und Hugenpoet. Mit launigen Worten, herrlichen Anekdoten und viel Fachwissen brachte uns der Kapitän die Landschaft, die Schleusen und die Industrie näher.

 

Vorbei ging es an Pulloverschweinen (=Schafen) Richtung Rhein-Herne-Kanal. Jede der fünf Schleusen - Baldeney, Kettwig, Mülheim, Raffelberg und Oberhausen, die größte Schleuse - war ein Erlebnis für sich. Das Ruhrgebiet auf diese Weise zu erleben, hatte schon etwas Besonderes!

 

Allen Autofahrern, die ihren Wagen für die Fahrgemeinschaften zur Verfügung gestellt hatten, noch einmal ein herzliches Danke schön.


Dorothee Virnich

 

TVE-Sommerwanderung bei sommerlichem Wetter

09.07.2017


Die "TVE-Sommerwanderung", geboren als Nachfolgeserienveranstaltung der "TVE-Himmelfahrtwanderung" früherer Jahre, um eine zu dichte Veranstaltungsfolge von "Erster-Mai-Wanderung" des Heimat- und Burgverein und der TVE-Wanderung zu vermeiden, startete unter der Führung von Monika Heuer um 10.00 h am AKTIV PUNKT.

 

Zurück bleiben mussten Monika Spengler und Horst Heuer, um das Grillen für die in ca. 3 1/2 Stunden zurückkehrende Wandergruppe vorzubereiten: Tische und Stühle mussten herangeschleppt und vor dem AKTIV PUNKT positioniert werden, die Bratwürstchen zum richtigen Zeitpunkt in ausreichender Zahl für die kostenlose Ausgabe an die hungrigen Wanderer bereit stehen, ebenso gekühlte Getränke.

 

Während dessen wanderten die 30köpfige Gruppe bei prächtigem Wanderwetter zur Ruhr und über die Ruhr bis Eiberg und dann weiter nach Dahlhausen, von wo es über die Ruhr zurück zum AKTIV PUNKT ging. Es zeigte sich wieder einmal, dass eine Gruppenwanderung eine vorzügliche Gelegenheit ist, sich näher kennen zulernen. Der beste Beweis für die oft intensiven Gespräche war, dass manch' einem die Wanderstrecke vollkommen entgangen war.

 

Bei Ankunft am AKTIV PUNKT stellten die Wanderer und die sich dazu gesellenden Boule-Spieler/-innen überrascht fest, wie super gemütlich sich der kleine Grünstreifen direkt vor den Fenstern des Kraftgerätetraums  für eine Grillveranstaltung bis zu 50 Personen darstellte: Das hatte Potential für Wiederholungen oder ähnliche Events! Und da viele beim anschließenden Aufräumen anpackten, wurde auch diese Aufgabe in kurzer Zeit gemeistert.

 

Kompliment und Dank an die Organisatoren/-innen!

 

Gerhard Spengler

 

TVE-Leistungsturnerinnen beim Landesfinale mit 217 Turnerinnen aus 60 Vereinen

09.07.2017


Beim Landesfinale 2017 in Mülheim, dem letzten Wettkampf der TVE-Leistungsturnerinnen vor den Sommerferien, traten 217 Turnerinnen in sechs Wettkampfklassen aus 60 Vereinen des RTB (Rheinischer Turnerbund) gegeneinander an, darunter 24 Turnerinnen aus 7 Essener Vereinen. Vom TVE hatten sich sechs Turnerinnen für das Finale qualifiziert..

 

Gestartet wurde wieder mit der jahrgangsoffenen Klasse und das bereits um 8.30 h. Leider war die Halle am Morgen schon sehr aufgeheizt, so dass der Wettkampf eine große Herausforderung für die Mädels war. Trotzdem meisterten Lena Niekamp und Johanna Schlechter ihren Wettkampf sehr souverän. Nur am Balken mussten beide wegen eines Sturzes ein paar Punkte lassen. Doch die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Johanna Schlechter belegte den 21. Platz von 40 und Lena Niekamp verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 10 Plätze. Sie erzielte einen tollen 12. Platz.

 

Auch der zweite Durchgang, der um 12.30 h begann, verlief reibungslos. Da die Jüngeren bisher lediglich als Mannschaft bei einem Landesfinale geturnt haben, war beim ersten Einzel-Finale nun jede von ihnen auf sich gestellt. Das war natürlich auf dieser Ebene etwas ganz Neues für die Mädchen. Denn nur die besten 40 Turnerinnen aus dem jeweiligen Jahrgang können am Landesfinale teilnehmen. So lernten sie, dass jede Turnerin nur ein paar Minuten Einturn-Zeit hat bevor der Wettkampf beginnt. Aber auch hier können sich ihre Leistungen sehen lassen:

 

Altersklasse 8/9
17. Platz: Jana Köhler (Foto: hinten li.)
21. Platz: Emeli Taravella (Foto: vorn)
23. Platz: Lena Schlede (Foto: hinten mitte)
39. Platz: Lena Petrich (Foto: hinten rechts)

 

So ging auch der letzte Wettkampftag mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen zu Ende. Wir hoffen, dass wir im September bei den Mannschafts-Stadtmeisterschaften auch wieder ganz vorne mitmischen können und es mit möglichst vielen Mannschaften zu dem Qualifikationswettkampf und dem folgenden Landesfinale schaffen werden.

 

Zuletzt noch ein großer Dank an Sylvia Dumm, der Abteilungsleiterin des Leistungsturnens sowie an ihre Tochter Steffi Dumm. Beide mussten beim Landesfinale den ganzen Tag ausharren. Da Steffi schon seit Jahren beim Turnen nicht mehr selbst aktiv ist, ist es dennoch erfreulich, dass sie uns seither immer als Kampfrichterin bei den Wettkämpfen zur Verfügung steht, denn nur mit einer ausreichenden Zahl an Kampfrichtern/-innen können derartige Wettkämpfe stattfinden. Daher ein dickes Dankeschön an Steffi für ihren Einsatz,... und auch an Sylvia, der guten Seele der Abteilung, ein großes Kompliment, dass sie in ihrem Alter „vor und hinter den Kulissen“ so viel leistet. Denn ohne sie würde Vieles auf der Strecke bleiben.

 

Daggi Zedler

 

TVE-Leistungsturnerinnen halfen Kindern: Schauturnen im Augustinum zu Gunsten schwer erkrankter Kinder

08.07.2017

 

Unter dem Motto "Kinder helfen Kindern" nahmen 7 Turnerinnen der TVE-Leistungsgruppe am Freitag, 08. Juli 2017, von 19.30 bis 21.00 h an einem Schauturnen im Augustinum Essen teil.

 

Die Gemeinschaftsveranstaltung des Universitätsklinikums Essen (Klinik für Kinderheilkunde III), dem Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder e.V., den drei teilnehmenden Vereinen des GET (TVE-Burgaltendorf, TUS Rüttenscheid, KTV Ruhr West) und dem Augustinum Essen fand reges Interesse bei den Bewohnern und Bewohnerinnen sowie bei externen Gästen. Kaum eine Reihe des wunderbaren Theaters im Augustinum blieb unbesetzt.

 

Bei der Veranstaltung wechselten sich informative Vorträge, der Bericht einer betroffenen (erkrankten) Schülerin, ein medizinischer Fachvortrag zur Entstehung von Leukämie bei Kindern und immer wieder die unterschiedlichsten turnerischen Darbietungen ab: Zu Beginn sprangen sich alle Tuner/Turnerinnen mit einem Minitramp ein. Es folgten im schnellen Wechsel Elemente des Bodenturnens (Rad, Rolle, Handstand, Flick-Flack, Überschlag, Salto, …) Die Jungen vom KTV Ruhr zeigten Übungen am Seitpferd und Boden. Es war schon erstaunlich, mit welcher körperlichen Fitness die Jungen aufwarten konnten (Stichwort: Sixpack–Bauch).

 

Die Turnerinnen des TVE Burgaltendorf und des TUS Rüttenscheid zeigten gemeinsam Kürübungen am "Zittergerät Schwebebalken". Immer wieder wurden akrobatische Halteübungen von 2 und mehr Turnerinnen eingefügt.

 

Die Veranstaltung bot zum Ende noch einmal ein besonderes Highlight unter dem Thema „Licht in der Dunkelheit – Turnen im Dunklen“. Alle beteiligten Turnerinnen und Turner drei Vereine hatten leuchtende Bänder an den Fuß- und Handgelenken – diese bewegten sich zu toller Musik im Hintergrund wie von Geisterhand auf der Bühne. (Foto!)

 

Wir bedanken uns bei Prof. Dr. Dirk Reinhardt, der ja auch unsere Leistungsturnerinnen in Burgaltendorf mit trainiert, für sein Engagement, eine solche Veranstaltung ins Leben gerufen zu haben und den TVE daran teilhaben zu lassen. Er ließ es sich an diesem Abend auch nicht nehmen, neben seinem Fachvortrag und der allgemeinen Moderation, die Aufbauten der Gerätschaften für die Turner/-innen tatkräftig zu unterstützen und teilweise auch den Turnerinnen Hilfestellung zu geben.

 

Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Turner/-innen und ihre Familien für die notwendige Bereitschaft zur Unterstützung dieser beeindruckenden Veranstaltung: Dass Kinder Kindern helfen wollten, zeugt von besonderem Einsatz und ist nicht selbstverständlich.

 

Bettina Weierstahl
 

TVE-Leistungsturnerinnen beim GET Essen-Cup: Kürwettkampf - ein Wettkampf der besonderen Art

25.06.2017

 

(Foto: auf dem Schwebebalken: Regina Kernebeck, Hortense Guesneau, Jenny Zedler; vor dem Balken: Lena Niekamp, Jana Schneider)

 

Am 25.06.2017 war es wieder so weit, der diesjährige Kürwettkampf der GET-Essen fand in der Haedenkampstr. in Essen statt: Für unsere Mädels ein ganz besonderer Wettkampf, da man hier nicht die üblich zu turnenden Pflichtübungen präsentiert, sondern jede Turnerin eigene Übungen entsprechend dem eigenen Geschmack und den individuellen Fähigkeiten an den einzelnen Geräten erstellen kann.

 

Leider sind der eigenen Kreativität jedoch auch hier Grenzen gesetzt und bestimmte Pflichtinhalte vorgegeben. Dadurch wird das Thema Kür-Wettkampf zu einem sehr zeitintensiven Thema und bedarf einer langen Vorbereitung. Bei jeder Turnerin muss geprüft werden, ob die Mindestanzahl von Elementen, geforderte Verbindungen, Sprünge und ähnliches in ihrer Übung enthalten sind. Das sorgt auch bei den Trainerinnen oft für Haare raufen. Dennoch geben sich alle große Mühe, damit die Mädels beim Wettkampf mit Stolz die auf sie zugeschnittenen Übungen präsentieren können.

 

Da die Anforderungen im Vergleich zu den Pflichtübungen bei der Kür sehr hoch sind, können nicht alle Turnerinnen des TVE an diesem Wettkampf an den Start gehen, so dass der TVE 11 Turnerinnen für die Teilnahme melden konnte. Vier von ihnen hatten im letzten Jahr erstmals Kür-Luft geschnuppert und wollten natürlich auch in diesem Jahr unbedingt bei diesem besonderen Wettkampf dabei sein. Gleiches galt für die vier Großen, die ihre Kürübungen zum Teil ganz alleine erstellt haben. Für Finja Rother und Sveja Redottée, die beide im letzten Jahr einen großen Fortschritt gemacht haben, war die Teilnahme dagegen eine Premiere.

 

Besonders gefreut hat uns die Teilnahme von Hortense Guesneau. Sie lebt und turnt eigentlich in Frankreich und befindet sich nur aufgrund eines Schüler-Austausches in Deutschland. Über ihre Gastschwester, die beim TVE Rhönrad turnt, ist sie zu uns gestoßen und kommt seither zweimal die Woche zu unserem Training. Für sie war die Gelegenheit, an einem Wettkampf in Deutschland teilzunehmen, natürlich etwas Einmaliges und wir hoffen, dass sie gerne daran zurückdenkt.

 

Im Gegensatz zu den üblichen wuseligen und lauten Wettkämpfen herrschte bei diesem Wettkampf, auch aufgrund der allgemein geringeren Teilnehmerzahl, zeitweise eine angespannte Stille. Diese wurde oft nur durch Applaus des Publikums oder das Ertönen einer neuen Musik am Boden unterbrochen. Unsere Mädels zeigten sich jedoch von diesen ungewohnten Umständen meist unbeeindruckt und lieferten tolle Übungen ab. Die Großen sorgten mit ein paar Patzern am Stufenbarren für den ein oder anderen Lacher in den eigenen Reihen, zeigten damit jedoch auch, dass neben dem Ehrgeiz auch der Spaß nicht verloren gehen darf. Und auch der Schwebebalken, das Zittergerät, meinte es an diesem Tag nicht allzu gut mit uns. So fielen alle Mädels einmal vom Balken und mussten Punkte liegen lassen. Trotzdem erreichten Emeli Taravella und Jana Köhler mit den Plätzen 6 und 7 tolle Platzierungen unter den Top 10 und auch die restlichen Mädels konnten mit ihren Platzierungen im guten Mittelfeld insgesamt zufrieden sein. Auch die Großen konnten dieses Mal leider nicht in den Kampf um die vorderen Platzierungen eingreifen, blickten aber optimistisch nach vorne und nahmen sich vor, im nächsten Jahr wieder anzugreifen.

 

Einzig und allein unsere französische Gast-Turnerin Hortense Guesneau hielt die Fahne des TVE hoch: Sie zeigte einen beeindruckenden Wettkampf und erreichten einen tollen 3. Platz, nur 0,05 Punkte hinter der Zweitplatzierten. Für sie freut es uns natürlich ganz besonders, dass sie eine Medaille mit nach Frankreich nehmen kann.

 

Insgesamt haben wir wieder viele Eindrücke gesammelt. Wir haben erfahren, wo bei den einzelnen Kür-Übungen vielleicht doch noch das ein oder andere Teil fehlte und was wir beim nächsten Wettkampf noch besser umsetzen können. Wir freuen uns daher schon auf das nächste Jahr und hoffen, dann mit noch mehr Turnerinnen an den Start gehen zu können.
Für sechs Mädels steht jetzt noch das Landesfinale im Einzel an und danach geht es für alle Turnerinnen der Leistungsgruppe in die verdienten Sommerferien!


Daggi und Jenny Zedler

Die Platzierungen im Einzelnen:
Altersklasse 11 Jahre und jünger:
Platz  6: Emelie Taravella
Platz  7: Jana Köhler
Platz 13: Lena Schlede
Platz 16: Finja Rother
Platz 20: Paula Szepannek
Platz 21: Sveja Redottée

Altersklasse 16 + 17 Jahre:
Platz  3: Hortense Guesneau

Altersklasse 18 Jahre und älter:
Platz  7: Lena Niekamp
Platz  9: Jana Schneider
Platz 10: Jenny Zedler
Platz 11: Regina Kernebeck

 

 

60plus-Mitglieder entdeckten ein Stück Mittelaler zwischen Düsseldorf und Köln.

13.06.2017


Zu diesem Unternehmen trafen sich 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen am 13.06., um bei schönem Wetter der Zollfeste Zons einen Besuch abzustatten. Pünktlich zu der für 10.15 Uhr angesetzten Stadtführung traf auch unser Stadtführer ein, der zunächst am Ausgangspunkt unserer Besichtigung, dem Rheintor, eine sehr aufschlussreiche Einführung in die Stadtgeschichte gab.

 

Die anschließende Führung durch die Stadt ergab einen guten Einblick in die kleinen Gassen, die mittelalterlichen Gebäude, dem Komplex des Kreismuseums, das sich zum Teil in einem 400 Jahre altem Gebäude des Areals der Burg Friedestrom der Zollfeste befindet, die fast komplett erhaltene Stadtmauer und in die gut restaurierte Windmühle. Die interessanten und teilweise humorvoll gegebenen Erläuterungen trugen dazu bei, dass die zwei Stunden fast wie im Flug vergingen.

 

Mit einem Mittagessen und einer guten Pause gestärkt, konnte dann der Rest der verbleibenden Zeit in eigener Regie genutzt werden, wozu der direkt am Rhein gelegene Ort reichlich Gelegenheit bot, Dies wurde auch von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen auf verschiedene Art gut genutzt.

 

Um 19.00 h trafen wir dann in Burgaltendorf wieder ein mit dem Gefühl, wiederum einen schönen und interessanten Tag im Kreise von 60plus-Mitgliedern erlebt zu haben.

 

Heiner Blum
 

TVE-Mitglieder beim Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin

03.-10.06.2017


 

Das internationale deutsche Turnfest 2017 in Berlin - Eine Sichtweise

Das deutsche Turnfest wird alle 4 Jahre in einer anderen Stadt ausgerichtet. In Berlin waren 80.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen dabei, die in über 200 Schulen übernachtet haben. Wir waren in Neukölln untergebracht. Der TVE Burgaltendorf nahm mit insgesamt 15 Aktiven teil.

 

Völlig entspannt machte sich der erste Teil der Leistungsturnerinnen am Samstagmittag vor Pfingsten mit dem ICE auf den Weg nach Berlin. Einige kamen dann am Mittwoch nach. Nachdem wir unser Gepäck in der Schule untergebracht haben, fuhren wir zur gut besuchten Eröffnungsveranstaltung zum Brandenburger Tor. Dort erwartete uns eine atemberaubende Show vor toller Kulisse. Die aufwändig gestalteten Lichteffekte und die akrobatischen und turnerischen Höchstleistungen beeindruckten uns sehr.

 

Natürlich darf beim Turnfest die Teilnahme am Wettkampf nicht fehlen. Lena war beim Pokalwettkampf dabei, der einem normalen Kürwettkampf entspricht. Bei 280 Teilnehmern landete sie im Mittelfeld. Beim großen Wahlwettkampf konnte zwischen verschiedenen Disziplinen (Gerätturnen, Trampolin springen, Rope Skipping und Leichtathletik) gewählt werden. Durch die hohe Teilnehmerzahl von über 10.000 Aktiven gab es einen großen Andrang an den Geräten. Trotzdem haben Lena, Regina und Sandra die Herausforderung angenommen und erfolgreich gemeistert.

 

Die 25 Messehallen waren das Zentrum und der Dreh- und Angelpunkt unserer Sportlichkeit. Hier waren nicht nur unsere Wettkämpfe, sondern auch andere Sportarten wie rhythmische Sportgymnastik, Faustball, Trampolin springen, Fechten, Rhönrad, Bouldern (Dank Lena wissen wir jetzt auch, was das ist.) vertreten. Die Mitmachangebote waren sehr vielfältig. So konnten wir Lena in der Air Track-/Kletterhalle beschäftigen. Während dieser Zeit haben wir unsere Venenaktivität messen lassen und den Massagestuhl einem Langzeittest unterzogen. Da nach 2 Stunden noch keine Durchsage im Sinne von „Die kleine Lena möchte aus dem Kletterparadies abgeholt werden“ kam, schauten wir zwischendurch dort vorbei.

 

Doch es gab auch noch andere Angebote für alle Altersgruppen. So machten wir gemeinsam den Handstand-TÜV, das Aerobic-Abzeichen und den „Berlin uff Achse“-Test. Das Yogaprogramm auf der Wiese mit Blick auf den Reichstag oder auch im Sommergarten der Messehallen mit jeweils über 500 Teilnehmern und Teilnehmerinnen konnten wir uns nicht entgehen lassen. Neben dem Sport haben wir auch das Sightseeing nicht vernachlässigt. Das Brandenburger Tor, die Besichtigung des Reichstags, eine Schifffahrt auf der Spree, der Kurfürstendamm, das Nikolaiviertel und und und. Alles konnten wir mit dem dichten U-Bahnnetz problemlos erreichen. Ein besonderes Highlight waren die Turnfestgala und die Vorführung des National Danish Performance Team. Diese fanden jeweils abends statt.

 

Trotzdem waren wir selten nach den extrem sportlichen Rentnerinnen des TVE in der Schule. Diese zogen bis spät in die Nacht durch die Straßen Berlins. Der letzte Absacker wurde stets in der Nähe der Schule im Dönerladen eingenommen. Hut ab! Das Wetter war allgemein schön, wobei neben der Sonnencreme auch der Regenschirm bei kurzzeitigen Schauern zum Einsatz kam. Dem schlechten Wetterbericht konnten wir zum Glück keinen Glauben schenken. Durch die entspannte Zugfahrt am Nachmittag zurück nach Essen konnten wir bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel in aller Ruhe für euch unsere Erlebnisse aufschreiben. Berlin und das deutsche Turnfest sind eine Reise wert! Wir freuen uns schon auf das nächste Turnfest 2021 in Leipzig.

 

Bettina, Daggi, Jenny, Lena, Regina, Sandra


Zum Artikel unserer Jugend ist von uns verrenteten Turnfestteilnehmerinnen hinzuzufügen, dass, wenn diese in unser Alter kommt, sie auch mehr Durchhaltevermögen haben wird. Trotzdem Respekt vor ihren turnerischen Leistungen!

 

Auch wir haben einige Leistungen erbracht! Die Historische Stadtrallye war für uns eine Herausforderung. Ein Smartphone war Voraussetzung! ("Man muss mit der Zeit gehen", sagten die Organisatoren). Am Jahndenkmal im Volkspark an der Hasenheide war Treffpunkt:

 

Christel, unsere einzige Smartphone-Besitzerin, musste die App herunterladen und dann ging es los. Dank ihr haben wir die spannende und lehrreiche Rallye mit historischen Besonderheiten und spaßigen Aktivstationen gut gemeistert. Gefühlt ging es durch halb Berlin per Fuß und U-Bahn. Einige stiegen danach auf den Turm des Olympiastadions, andere machten Shopping am Potsdamer Platz.

 

Auf der Freundschaftsinsel der Spree ging es ganz entspannt durch einen schönen Blumenpark, später gelangten wir durch historische Gebäude, danach zur Magnetbühne, die für ein Verweilen sorgte. Einem Postdamer Reporter gaben wir ein kurzes Interwiew. Danach ging es weiter am denkmalgeschützten Dampfmaschienenhaus in Form einer Moschee vorbei, bis zum Schloss Sanssouci. Die kleinen Nieschen in den Gärten luden uns zu einer ausgiebigen Pause ein. Im Laubengang des Schlosses haben Monika H. und Angelika ganz spontan und kreativ ein Menuett vorgeführt (auf Video erhältlich). Später gönnten wir uns dann einen kalorienreichen Kuchen, einige auch noch ein Eis aus der besten Eisdiele Potsdams (wie uns von Einheimischen versichert wurde).

 

Die Turnfestgala hat uns in der Mercedes Benz Arena mit ihrem sensationellen Programm begeistert. Auf dem Weg dorthin sind wir an den Resten der Berliner Mauer vorbeigekommen, die uns mit ihren Bildern und Texten sehr imponiert hat. Beim ökumenischen Gottesdienst, im Berliner Dom, saßen wir in den ersten Reihen der rund eintausend Turnfestteilnehmer/-innen. Das Motto "Hier berühren sich Himmel und Erde" hielt, was es versprach. Nach den Dialogpredigten des evangelischen Bischofs und des katholischen Erzbischofs sprangen 3 Trampolinspringer nach der Musik des Turnfestsongs „Reach for the Sky“ der Domkuppel und damit dem Himmel entgegen.

 

Im Hackeschen Viertel haben wir des öfteren gut gespeist. Entlang der Spree ging es eines Abends zum Lokal: „Ständige Vertretung“. Da alle Plätze besetzt waren, vergnügten wir uns in einer ebenfalls urigen Kneipe. Diese hatte eine Anzeige mit wechselnden Preisen und man musste höllisch aufpassen und schnell zuschlagen, um den günstigsten Preis für ein Getränk zu erhaschen. An einem Abend sahen wir uns an den Hauswänden vom Kanzleramt eine faszinierende Film- und Lichtershow der Geschichte von Deutschland an. Am letzten Tag gingen wir durch den Garten von Schloss Charlottenburg. Besonders betörte uns hier der Duft der Rosen am Mausoleum.
 


Wir danken Uschi Kernebeck für ihre mühevolle Organisation unserer Turnfestteilnahme. Es war ein schönes Turnfest mit vielen imposanten Eindrücken. Wir denken schon jetzt an Leipzig 2021!

 

Christel, Monika H, Monika R, Monika B, Sabine, Angelika, Brigitte, Sylvia

 

TVE-Leistungsturnerinnen bei der Gau-Gruppenausscheidung: Erfolgreiches Schwitzen!

28.05.2017

 

Am 28.05.2017 fand bei fast 30° in Krefeld die Gau-Gruppen-Ausscheidung statt. Die Gau-Gruppen-Ausscheidung war der zweite Wettkampf der Leistungsturnerinnen in diesem Jahr, für den man sich über eine Top-10-Platzierung bei den im März ausgetragenen Einzel-Stadtmeisterschaften qualifizieren konnte.

 

Aufgrund der guten vorangegangenen Ergebnisse konnte der TVE mit 11 Turnerinnen antreten, wobei Jana Schneider und Regina Kernebeck aufgrund von Kurzurlauben über das lange Wochenende leider verhindert waren. Da auch Trainerin Daggi im Urlaub war, sprang Eva Novotny als Trainerin ein und betreute zusammen mit Sylvia die Turnerinnen, während Bettina als Kampfrichterin agierte.

 

Im ersten Durchgang konnten Paula Szepannek und Sveja Redottée bei noch recht angenehmen Temperaturen gute Leistungen abrufen und auch bei der stärkeren Konkurrenz der 10/11-Jährigen aus vier Verbänden mit den Plätzen 15  und 16 tolle Ergebnisse erzielen.

 

Aufgrund der perfekten Einhaltung des Zeitplans konnte der zweite Durchgang pünktlich starten. Da sich die Halle jedoch inzwischen ziemlich aufgeheizt hatte, begann nun das große Schwitzen. Das hinderte unsere Mädels jedoch nicht daran, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen und an die Ergebnisse bei den Stadtmeisterschaften anzuknüpfen. So musste Jana Köhler sich bei den 8/9-Jährigen mit einem 2. Platz lediglich einer Konkurrentin geschlagen geben und auch Lena Schlede (7. Platz), Lena Petrich (8. Platz) und Emeli Taravella (9. Platz) bewiesen, dass sie sich zu Recht für diesen Wettkampf qualifiziert hatten.

 

Auch die Großen (18 Jahre und älter) erwischten einen guten Tag und konnten sich alle im Vergleich zu den Stadtmeisterschaften steigern. Lena Niekamp und Johanna Schlechter sorgten mit den Plätzen 2 und 3 für ein vom TVE besetztes Siegerpodest, Jenny Zedler rundete die Ergebnisse mit einem 4. Platz ab. Durch das erneute Erreichen der Top-10-Platzierungen haben alle unsere Turnerinnen aus dem zweiten Durchgang die erneute Qualifikation geschafft und dürfen am 09.07.2017 beim Landesfinale in Mülheim antreten.

 

Zuvor wartet jedoch noch der Kür-Wettkampf am 25.06.2017 in der Haedenkampstr. in Essen auf uns, bei dem die Mädels anstelle der Pflichtübung an allen Geräten eine eigene individuelle Übung präsentieren.

 

Jenny Zedler

 

50plus-Radeltour " führte bei Traumwetter nach Düsseldorf.

27.05.2017


Um 13:00 h trafen sich 13 Teilnehmer/-innen auf dem Parkplatz an der Niederrheinstr. Ecke St. Swidbert.

 

Bei strahlend blauen Himmel fuhren wir los zum Anlegeplatz der Fähre Kaiserswerth an den Rhein. Mit starkem Schiffsverkehr auf dem Rhein erlebten wir eine interessante Überfahrt. Auf der linken Rheinseite zeigten sich Wege, frische Wiesen und Felder von ihrer schönsten Seite. Während einer Trinkpause konnte der Rhein an einer leichten Stelle (alter Fähranleger) getestet werden.

 

Vorbei an den langen Schlangen ins Freibad fuhren wir weiter bis zur Oberkasseler Brücke. Nach Überquerung des Rheins fuhren wir kurz bis in die Altstadt. Wie durch ein Wunder gab es im Bastians Bäcker-Café genügend Plätze drinnen. Wegen der anhaltenden Wärme wollten die meisten Gäste lieber draußen sitzen. Gestärkt von Kaffee und Kuchen, ein Teilnehmer sogar mit Spargel und Schnitzel, ging es auf dem Rückweg noch in das „Uerige“ zum Altbier trinken.

 

Die kurzweilige Rückfahrt zum Ausgangspunkt gelang ohne Anstrengung bei herrlichem Sonnenschein. Gegen 18:00 h fuhren wir gut gelaunt nach Hause. Gesamtsrecke 25,34 km, Fahrzeit 1:56 Stunden

 

Detlef Enigk

 

Happy Birthday tonARTisten

20.05.2017


Kaum zu glauben, aber wahr: Die tonARTisten feiern in diesem Jahr ihren 10. Geburtstag. Das muss natürlich gefeiert werden. Und so entstand schon vor langer Zeit die Idee eines Jubiläumskonzerts.

 

Am 20. Mai 2017 luden die tonARTisten zum „Leckerbissen-Konzert“ in das Mariengymnasium in Essen-Werden ein. „Leckerbissen?“ fragt sich sicher nun der ein oder andere. Gemeint sind musikalische Leckerbissen aus zehn Jahren Chorgeschichte der tonARTisten und natürlich kulinarische Leckerbissen der Kategorie Fingerfood. Und wie das so auf Feiern ist, lädt man sich auch gern Gäste ein. Bei uns war es der Da Pacem-Chor aus Bottrop, mit dem wir bereits zweimal gemeinsam gesungen haben.

 

Nach einer langen anstrengenden Probenzeit, zusätzlicher Stimmbildung mit Sonja Dehn, zusätzlichen Probentagen incl. Generalprobe, waren alle Sängerinnen und Sänger am 20. Mai fit für DAS Konzert.

 

Bereits gegen 18.00 h standen die ersten Gäste vor der verschlossenen Tür des Konzertraums, dem Foyer des Mariengymnasiums in Essen-Werden, und warteten auf den Einlass, sicherlich um sich beste Plätze zu sichern. Als um 18.30 h die Türen geöffnet wurden, gab es kein Halten mehr. Rasend schnell füllte sich der Veranstaltungsraum und da noch an der Abendkasse zahlreiche Karten verkauft wurden, mussten flux zusätzliche Stühle aufgestellt werden.

 

19.00 h: Ein bis auf den letzten Platz gefülltes Foyer. Und sehr bemerkenswert: Pünktlich und ganz von allein brach das Gemurmel ab, die Zuhörer wurden ruhig, man konnte förmlich die Stecknadel fallen hören. Alle warteten auf den Start. Und dann ging es auch wirklich los. „Es ist nur a capella“, zunächst nur von einer kleinen Gruppe der tonARTisten vorgetragen, der Großteil des Chor stimmte beim Refrain aus den „Fenstern“ der Galerie über den Zuschauern ein. So wurden die Zuhörer überrascht und die Blicke gingen hin und her, von der Bühne zur Galerie und wieder zurück.

 

Im Anschluss folgten mit „Alles nur geklaut“, „So soll es bleiben“, „April is in my mistress face“ weitere a capella-Stücke. Rockiger wurde es mit „We will rock you“ von Queen. Schnell stampfte und klatschte das Publikum rhythmisch mit. Zeit zum Runterkommen und Stillwerden mit „Viva la Vida“, eines der beeindruckenden Klassiker der tonARTisten.

 

Humorvoll, charmant und sehr souverän führte das Moderatorenteam Anne, Sandra, Ulrike, Jochen und Michael durch das Programm. So folgten bis zur Pause ein Beatles Medley mit „Hey Jude“, „Yesterday“ (neu aufgenommen und wunderbar umgesetzt) und „Let it be“ sowie drei weitere Balladen, jeweils unterstützt durch Ralf Metz an der Bass-Gitarre, Claus Siodmok an der Liedgitarre und Roberto Herrador am Schlagzeug. Die Begleitung am Piano übernahm Michael Meuers, Chorleiter des Da Pacem-Chors.

 

„Ich will keine Schokolade“. Wer kennt nicht dieses Stück von Trude Herr? Nun solistisch vorgetragen von Birgit Simon. Und wahrlich eine Meisterleistung! Das Publikum war begeistert! Bevor es in die wohlverdiente Pause ging, wurde es noch einmal bunt mit „Let the sunshine in“ aus dem Musical Hair. Nachdem nun alle tonARTisten einen Moment verschnaufen, sich stärken und die Akkus wieder aufladen konnten, luden „drei Köchinnen (Birgit, Michaela, Inken) und ein Koch (Ludger)“ klopfenderweise zur kleinen Tischmusik ein. Eine fast schon akrobatisch hochkonzentrierte Kochlöffel-Klopfleistung.

 

Dann ein herzliches Willkommen für unseren Gastchor „Da Pacem“, der uns tonARTisten mit einem Geburtstagsmedley gratulierte und weitere zwei Stücke darbot.

 

Im zweiten Teil des Abends stellten wir zum allerersten Mal unsere neue Chorkleidung vor. Farblich in schwarz/weiß mit türkisen Accessoires, wie Krawatten, Fliegen, Gürtel, Ansteckblumen, Haarschmuck usw., liebevoll in vielen Stunden durch fleißige tonARTistinnen genäht. Bevor es jedoch so chic ausgestattet mit den tonARTisten in die Savanne von Afrika ging, stand ein weiterer Queen-Klassiker auf dem Programm. „Who wants to live forever“, bekannt auch als Filmmusik vom „Highlander“. Sehr emotional und beeindruckend umgesetzt.

 

Nach einem tiefen Atemzug landeten Chor und Zuhörer/-innen von den Schottischen Highlands in der Savanne Afrikas: Totos „Africa“. Nur mit Händen und Füßen wurde Niederschlag von leicht, seicht bis hin zu Starkregen mit Donner imitiert und die Zuhörer konnten sich mit geschlossenen Augen in die Regenzeit der Savanne versetzen. Nun war es Zeit für ein gemeinsames Udo Jürgens-Medley mit dem Da Pacem-Chor. „Mit 66 Jahren“, „Merci Cherie“ und „Aber bitte mit Sahne“ kam beim Publikum ebenso wie die beim letzten Lied gereichten Muffins mit Sahne bestens an. Begleitet durch die Band erzeugten rund 70 Sängerinnen und Sänger schon einen satten Sound und das Publikum wippte direkt auf den Stühlen mit.

 

Und dann helle Aufregung im Moderatorenteam. Wo ist Sandra? „Huhu Sandra, du bist dran!“ Da kam sie auch schon nach vorne gerollt. Ja, Sandra kam sehr sportlich auf Rollschuhen eingefahren und kündigte den nächsten Act an. „Nun macht euch auf die Räder für den Start“ /Zeit für den Starlight Express! Erinnerungen an unseren Starlight-Abend in Bochum wurden wieder wach. Allmählich neigte sich das Programm dem Ende zu und mit ABBAs „Mamma Mia“ und „Thank you for the music“ verabschiedeten sich die tonARTisten zum ersten Mal gegen 21.30 h vom Publikum. Wie gesagt, zum ersten Mal! Das Publikum gab standing ovations und forderte vehement ZUGABE! Wie gut, dass wir noch zwei Stücke in petto hatten!

 

Zum Schluss war es uns ein großes Anliegen, unserem Chorleiter Ludger Köller einmal angemessen zu danken. Es ist sicher nicht einfach so viele Sängerinnen und Sänger mit ihren oftmals eigenen Vorstellungen in Zaum zu halten! Wer kennt nicht die Schokoladenwerbung mit dem Song „Merci, dass es dich gibt“? Dieses Lied wurden von Monika und Michael Stahl nach unseren Bedürfnissen umgetextet und solistisch dargeboten. Der Chor dankte gemeinsam im Refrain und ein sichtlich gerührter Chorleiter zeigte, dass die Überraschung gelungen war.

 

So ging ein großartiger Abend um 22.00 h zu Ende. Aber das Jahr ist noch lang und die tonARTisten haben noch etwas zu bieten. Mehr wird zu gegebener Zeit verraten.

 

Cornelia Ernst
 

Der TVE-Vorstand tagte...

am 17.05.2017, 18.00 - 20.30 h, AKTIV PUNKT

 

Teilnehmend: Eckhard Spengler, Stephan Semmerling, Gerhard Spengler, Christiane Spengler, Monika Spengler, Brigitte Kambeck

Beratend: Georg Spengler (tlw.)

Verhindert: Eduard Spengler, Ursula Kernebeck

 

*AKTIV PUNKT (Gebäudeunterhaltung): Anstrich des Bestandsbaus*

Die Beauftragung erfolgt kurzfristig (Eckhard).

 

*AKTIV PUNKT (Gebäudeunterhaltung): Duschraumsanierung*

Die Entscheidung über den bei den SBE eingereichten Zuschussantrag wird Anfang Juni erfolgen.

Sanierungsumfang:

1. Erneuerung der Böden in beiden Duschräumen (möglichst große Fliesen, rutschfest, Farbe anthrazit (Eckhard)

2. Feuchtigkeitsprüfung (Monika)

3. Erneuerung aller Armaturen (Georg)

4. Neue Duschwände aus Kunststoff, möglichst wenige Fugen (Monika) Zeitraum: eine Woche in den Sommerferien

 

Alle Firmen sind kurzfristig zu kontaktieren, um die Reihenfolge der Arbeiten zu erfragen und darauf basierend die Ausführungstermine festzulegen.

 

*SPORTKURSPROGRAMM: Betriebsdaten zum Sportkursprogramm*

Jeweils am Ende eines Halbjahrs-Kursprogramms werden zukünftig Betriebsdaten (Anzahl der ausgeschriebenen Kurse, Anzahl der tatsächlich durchgeführten Kurse, letztendliche Gesamt-Teilnehmerzahl,...) generiert (Christiane i.V. mit Stephan).

 

*MITARBEITERBEDARF: Städt. Projekt "Langzeitarbeitslose in Arbeit bringen*

Eckhard berichtet, dass der ESPO zwei Mitarbeiter/-innen aus diesem Projekt beantragt hat, die auch den Vereinen für befristete Aktionen (z.B. Reinigungs- oder Grünarbeiten) zur Verfügung gestellt werden können.

 

*BURGFEST 2017: TVE-Beteiligung*

TVE-Aufgaben (Samstag von 15.45 - 19.00 und Sonntag von 11.00 bis 17.30 h):

- Transporte der Rutsche (Eckhard)

- Betreuung der Rutsche

- Pavillon-Kauf (inzwischen erfolgt)

- Betreuung des Pavillons (Wurfmaschine + TVE-Info-Stand)

 

Ein Mitarbeiter-Einsatzplan ist in Arbeit (Stephan über Doodle zusammen mit Eckhard).

Berthold Werth will versuchen, mit der Abteilung "Judo" die Sonntagszeiten abzudecken; die Badminton-Abteilung hat erklärt, dass sie zu keiner Mithilfe in der Lage ist.

 

*ORGANISATIONSENTWICKLUNG: Kommunikation mit TVE-Mitarbeitern/-innen*

Der Vorstand wird nach den Sommerferien beginnen, Mitarbeitergespräche in kleinem Kreis (z.B. mit den Übungsleitern/-innen und Helfern/-innen einer konkreten Abteilung oder Sportgruppe) nach vorheriger Terminabsprache mit den Mitarbeitern/-innen zu führen. Im Rahmen dieser Mitarbeiterkreisgespräche soll den Übungsleitern/-innen und Helfer/-innen Hilfen zur Umsetzung von Maßnahmen aus der Projektarbeit "Mitgliederbindung" an die Hand gegeben werden. (z.B. zur Ansprache und Betreuung von Schnuppern, Umgang mit zunehmend unregelmäßig zur Sportstunde kommenden Mitgliedern, Weitergabe von Infos aus dem Gesamtverein an die Gruppe u.ä.).

 

*ORGANISATIONSENTWICKLUNG: "Anmeldungsmanagement für Sportkurse, Freizeitaktivitäten, Sportveranstaltungen"*

Ein optimiertes Procedere wird zur Zeit erprobt.

 

*ORGANISATIONSENTWICKLUNG: Projektarbeit "Aufwandsreduzierung in der TVE-Organisation", Maßnahme 01 "Anrufe und Vorsprachen im TVE-Büro"*

Es wurde eine einmonatige Erhebung der Kontaktaufnahmen zum Büro (Anrufe + persönl. Vorsprachen) durchgeführt. Die Daten sind inzwischen digital erfasst und müssen nun ausgewertet werden. (Die Datenerhebung über einen Monat ist allerdings nicht repräsentativ, da viele Arbeiten im Jahreszyklus nur zu bestimmten Zeiten anfallen und die Anruf- und Vorsprache-Anlässe in der Regel damit in Zusammenhang stehen.)

 

*ORGANISATIONSENTWICKLUNG: Projekt "Aufwandsreduzierung in der TVE-Organisation", Maßnahme 02 "Internet- Mediencenter/eAkten im Dokumenten-Management-System"*

Die Führung eines Presse(artikel)archivs im Internet und im Dokumenten-Management-System wird eingestellt.

 

*ORGANISATIONSENTWICKLUNG: Projekt "Aufwandsreduzierung in der TVE-Organisation", Maßnahme 03: "Internet-Archiv "Rundschreiben und Publikationen"*

Dieses Archiv wird nicht weiter geführt.

 

*SPORTMATERIAL: Lagerungsproblematik im Geräteraum der Th Holteyer Str.*

Ein Ortstermin mit der "SOKO Handwerk" wird kurzfristig stattfinden (Georg/Stephan).

 

*MITARBEITERBEDARF*

In den letzten Monaten habe einige Mitarbeiterinnen ihre Tätigkeit eingestellt oder ihren "Ruhestand" angekündigt.

Mit Elisa Rösner (Übungsleiter-Lizenzlehrgang abgeschlossen), Ralf Kick (im Übungsleiterlehrgang), Swantje Mehring, Jana Schneider, Maria Hatahet (im Übungsleiterlehrgang) und Melanie Klöfers sind 6 neue Mitarbeiter/-innen hinzugekommen.

Es ist vom Sportleiter zu prüfen, wie/ob wir Sportstudenten/-innen von der Uni Bochum gewinnen können.

 

*FREIZEITAKTIVITÄTEN*

Brigitte wird folgende Kurse organisieren:

1. "Selbstbehauptung" mit Frau M. Bendel

Der Kurs könnte an drei Samstagvormittagen stattfinden.

2. "Gedächtnistraining" ca. 12 Termine

 

Mit den Referentinnen sind die Vergütungen "zu verhandeln", auf dessen Basis eine Mindestteilnehmerzahl festzulegen ist.

 

In der Reihe "AKTIV PUNKT-Vorträge" wird ein Vortragsabend "Steuern und Rente" mit Dipl. Ökonomin und Steuerberaterin C. Schmohl angestrebt.

 

Ferner wird ein 60plus-Workshop - ggf. mit Folge-Workshops - zum Thema "Smartphone-Bedienung" mit Herrn Nellen (Nellen-IT) angeboten. Die Inhalte werden noch abgesprochen (Gerhard).

 

*ABT250 KRAFTGERÄTETRAINING: Trainingszeiten*

Die späten Trainingsstunden weisen im Normalfall wenig bis keine Trainierenden auf, so dass zu überlegen ist, das Trainingsende zwischen 21.00 und 22.00 h flexibel zu gestalten. Das ergibt allerdings nur Sinn, wenn der/die Krafttrainingsbetreuer/-in nicht wegen der AKTIV PUNKT-Nutzung anderer Gruppen bis 22.00 h anwesend sein MUSS.

Die KT-Betreuer/-innen müssten ihr tatsächliches Dienstende entsprechend in der Rechnungsstellung dokumentieren. Mit den KT- Betreuer/-innen ist die Handhabung zu diskutieren (Stephan).

 

*TVE-BEITRAGSREGELUNGEN: Teilhabe-Karten-Inhaber/-innen*

Für Kinder aus finanzschwachen Familien unterstützt der TVE die Beantragung von Mitteln aus "Bildung und Teilhabe (BuT)". Ein entsprechender Hinweis wurde in die Beitragsregelungen aufgenommen.

 

Für volljährige Mitglieder, die Arbeitslosengeld II, Sozialgeld nach SGB II oder SGB XII, Leistungen nach dem Asylbewerbungsleistungsgesetz (AsylbLG) oder Wohngeld (WoGG) erhalten, kann beim JobCenter oder beim Amt für Soziales und Wohnen eine so genannte Teilhabe-Karte "Essen.dabei.sein" - als Berechtigungsnachweis für Ermäßigungen von privaten Anbietern von Freizeit-, Sport- und Kulturangeboten - beantragt werden..

 

Der TVE wird Inhabern/-innen dieser Teilhabe-Karte auf formlosen Antrag hin einen reduzierten VEREINSmitgliedsbeitrag einräumen. (Christiane, Stephan, Gerhard erarbeiten einen Vorschlag zur organsiatorischen und EDV-technischen Umsetzung .)

Die zu treffende Sonderregelung wird in die Beitragsregelungen aufgenommen und könnte ab 01.07.2017 angewandt werden (MV-Beteiligung in der nächsten MV)

 

*SPORTKURSPROGRAMM: Drums Alive*

Von Mitgliedern wurde ein Angebot "Drums Alive" vorgeschlagen.

Benötigtes Material: Pezzi-Bälle,

Problem: Lagerung

Leitung: Beate Grond hat ihr Interesse bekundet (Vorherige Ausbildung ist wg. Lizenzierung erforderlich.).

 

*SPORTKURSPROGRAMM: Ausfalltage durch Urlaube/Krankheiten u.ä. der Kursleiter/-innen*

Der Ausfall an Kursgebühren durch "nicht am ....." in der Kursausschreibung ist nicht unwesentlich. Um diese Ausfallzeiten zu reduzieren, soll versucht werden, bereits mit der Ausschreibung Vertreter/-innen für die Ausfallzeiten der/der primären Kursleiter/-in zu finden (Stephan).

 

*TVE-SPORTANGEBOT: Parkour*

Dieses Sportangebot weist eine zu geringe Teilnehmerzahl aus. Das Sportangebot wurde deshalb in der Presse noch einmal vorgestellt mit der Folge, dass sich einige "Schnupperer" eingefunden haben. Beim ESPO soll angefragt werden, ob dieser das TVE-Sportangebot "Parkour" über seine Facebook-Präsenz bewerben kann (Eckhard). Während der Sommerferien ist über dieses Sportangebot zu beraten.

 

*ORGANISATIONSENTWICKLUNG: "Projektarbeit "Mitgliederbindung"*

Das Ergebnispapier der Projektgruppe beinhaltet insgesamt 96 ungeprüfte Brainstorming-Ideen. Sie sind im Vorstand zu diskutieren und zu mit folgendem Punktesystem zu werten:

Kriterum 1 "Bindungseffekt":

0 Pkte = kein/Sehr geringer Bindungseffekt

1 Pkt   = geringer Bindungseffekt

2 Pkte = mittlerer Bindungseffekt

3 Pkte = höherer Bindungseffekt

4 Pkte = sehr hoher Bindungseffekt

Kriterium 2 "Realisierungsaufwand (personell/finanziell)":

0 Pkte = sehr hoch

1 Pkt   = hoch

2 Pkte = mittel

3 Pkte = gering

4 Pkte = sehr gering/keiner.

Beginn: nächste Vorstandsbesprechung

 

19.05.2017

Gerhard Spengler/Geschäftsführer

 

NÄCHSTE VORSTANDSBESPRECHUNG: Mittwoch, 30.08.2017, 18.00 h 

 

60plus-Mitglieder besuchten die Berufsfeuerwehr.

09.05.2017


 

Am 09.00 h machten wir uns auf den Weg, um die Berufsfeuerwehr der Stadt Essen zu besichtigen. Bei der Führung erfuhren wir, wie vielfältig die Aufgaben der Feuerwehr sind. Zu den Hauptaufgaben gehören der vorbeugende und abwehrende Brandschutz, der Rettungsdienst, die technische Hilfe, die Bekämpfung der Gefahren für die Umwelt und die Mitwirkung beim Katastrophenschutz.

 

Bei der Feuerwehr sind 750 Mitarbeiter beschäftigt. Jeder Feuerwehrmann muss einen abgeschlossenen Handwerksberuf haben um, bei der Feuerwehr eine Ausbildung beginnen zu können. Die Feuerwachen halten einen Fuhrpark von 240 Einsatzfahrzeugen - über den Löschzug bis zum 40 t-Kran - vor. Bei einer Alarmierung rücken 2 Gerätewagen und 1 Leiterwagen aus. Die Ausrückzeit beträgt 2 Minuten. Besetzt ist jeder Gerätewagen mit 7 und der Leiterwagen mit 3 Feuerwehrleuten.

 

Uns wurde die gesamte Ausstattung der Wagen vorgeführt und erläutert. Als besonderes Highlight wurde uns der Leiterwagen vorgeführt und die Wagemutigen unter uns konnten bis auf eine Höhe von 30 m hoch fahren. Da wir klare Sicht hatten, konnten wir weit über Essen hinausschauen. Nach Beendigung der Führung fuhren wir mit dem Bus nach Steele und beendeten den ereignisreichen Tag mit einem Mittagessen in der Marktschänke.

 

Dierk Vienken
 

Der Verein - ein Auslaufmodell?


Roland Berger (Bezirksvorsitzender Tennis) widmet sich der Bedeutung des Vereins im 21. Jahrhundert.

 

Hat der Verein noch eine Zukunft? Ist gerade der Sport nicht längst auf dem Weg, den kommerziellen Anbietern das Feld zu überlassen? Organisieren sich Sportler und Sportlerinnen heute nicht viel lieber selbst?

 

In seiner Kolumne widmet sich der Bezirksvorsitzende Roland Berger eben jenen Fragestellungen. Er ist sich sicher: Der Verein hat eine Zukunft.

 

Als Vereinsmensch beantworte ich die Frage, ob der Verein ein Auslaufmodell ist, mit einem klaren "Nein", ein ebenso deutliches "Aber" gehört aber auf jeden Fall dazu. Wer könnte die Augen verschließen vor der stürmischen Entwicklung unserer Freizeitgesellschaft in den letzten Jahren? Wir müssen uns den veränderten Rahmenbedingungen, die die Vereinsarbeit auf allen Ebenen erschweren, stellen, indem wir schlagkräftige und innovative Strukturen und Sportstützpunkte schaffen. Das erfordert manches Umdenken und Mut zur Veränderung. Das heute sehr vielfältige, kommerzielle Freizeitangebot mit geplanten und durchorganisierten Events und das etwas schwerfällig reagierende, auf Eigeninitiative angewiesene Vereinsleben stehen sich ebenso gegenüber wir die professionelle, unternehmerische Ausrichtung dem ehrenamtlichen Wirken.

 

Vereinstreue, Gemeinschaftssinn, fairer Sportsgeist und Solidarität prägen nicht mehr das Verhalten der Menschen, sondern Individualität, Unabhängigkeit, persönliches Wohlergehen und eigene Befindlichkeit. Sich in der Freizeit nicht dauerhaft zu binden und keinen festen Regeln folgen zu müssen, wird immer mehr zum Verhaltensmuster. Kontakte werden oft über soziale Netzwerke geknüpft und gepflegt; in der Folge bleibt soziale Kompetenz häufig auf der Strecke und der Anonymität in der Gemeinschaft wird Vorschub geleistet.

 

Die immer stärker zu Tage tretenden Auflösungserscheinungen der Solidargemeinschaft bergen für mich große Gefahren für ein friedliches Zusammenleben. Der Verein als Institution kann neben der Familie, Schule und Kirche besonders jungen Menschen Hilfestellungen geben, soziale Bindungen weiter zu entwickeln, Verpflichtungen einzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Alleinstehende, manchmal einsame Menschen werden in der Vereinsgemeinschaft aufgefangen, Schicksalsschläge können dadurch gemildert werden.

 

Deshalb muss der Verein seinen Platz in der Gesellschaft verteidigen und geltend machen, als Regulativ zu den aufgezeigten Fehlentwicklungen. Der Spitzensport hat heute häufig Event-Charakter und bedarf aus diesem Grund professioneller Betreuung. Haben sich die meisten Vereine aber nicht eher dem Breitensport verschrieben? Diese weniger spektakuläre Art der sportlichen Betätigung braucht im Verein vielmehr ein kontinuierliches ehrenamtliches Engagement möglichst vieler Helfer und Helferinnen. Dabei stehen das Zwischenmenschliche und die soziale Funktion des Vereins im Vordergrund. Der moderne, in unsere Zeit passende Verein muss offen sein nach außen für neue Entwicklungen, aber standfest und traditionsbewusst im Kern.

 

Die Politik sollte sich dringend darauf besinnen, wie wichtig die in Deutschland stark ausgeprägte Vereinsstruktur für eine intakte Solidargemeinschaft ist, die Vereinsförderung verstärken und die Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Tätigkeit verbessern. Letztlich sind aber wir die Mitglieder des Vereins. Lassen wir als Gesellschaft unsere Sportvereine nicht im Stich. Denn erst wenn sie nicht mehr aktiv und leistungsfähig oder sogar verschwunden sind, werden wir spüren, was wir verloren haben: Einen wichtigen Faktor für ein menschliches, solidarisches Miteinander und eine soziale Klammer für unsere demokratische Wertegemeinschaft.

 

Übrigens: Dass der Verein kein Auslaufmodell ist, unterstreichen die aktuellen Zahlen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB):  Stand 2016 verzeichnete der DOSB 90.025 in ihm organisierte Vereine mit 23.703.691 Mitgliedern, Tendenz steigend. 

 

Quelle: Zeitschrift "TOPSPIN"

 

TVE-Sport in den Herbstferien (Sa. 21.10. - So. 05.11.2017)


Alle Sportstunden der Sportgruppen sowie alle Sportkurse finden in den Herbstferien wie gewohnt statt mit folgenden Ausnahmen:

 

- Sportkurse, wenn die Termine bereits in der Ausschreibung herausgenommen wurden.

- Sportangebote für Kinder ab 2 J. - einschließlich der Eltern/Kind-Turnen-Gruppen C + E - und für Jugendliche werden in den Herbstferien nicht unterbreitet,

außer: Rhönradturnen, Badminton, Leistungsturnen, Judo, Eltern/Kind-Turnen Gr. D + F, "Sport-Mix" für 4 bis 6jährige Kinder.  Diese Sportangebote finden wie gewohnt statt.

 

- alle Sportangebote im Bad der Turnhalle Holteyer Str., da das Bad in ALLEN Schulferien grundsätzlich geschlossen ist. 

 

Die Laufsporttermine dienstags, mittwochs, donnerstags und samstags finden statt. Die Anwesenheit eines Fachbetreuers/einer -betreuerin ist urlaubsbedingt nicht immer gegeben. Die Gruppen laufen dann ohne Leitung. 
 

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Sport- oder Kursstunde an einem bestimmten Tag stattfindet?


Hier erfahren Sie es:
www.tve-burgaltendorf.de; In der Spalte "AKTUELLES" finden Sie als ersten Eintrag: "Das TVE-Sportangebot (und einiges mehr) im Wochenüberblick mit Sondermeldungen hier..."

 

Klicken Sie auf "hier..."! Nun erhalten Sie eine Liste mit allen TVE-Sportangeboten, sortiert nach Wochentagen, und innerhalb der Wochentage nach Uhrzeiten ((Sie können aber auch in der Listenüberschrift (blauer Kasten mit roten Rändern) direkt einen Wochentag anklicken)).

 

Aus der Spalte "Dauer" können Sie z.B. das Start- und Ende-Datum Ihres Kurses ablesen. In der Spalte "NICHT" können Sie ersehen, an welchen Tagen Ihr Sportangebot NICHT stattfindet. Nähere Hinweise finden Sie in der letzten Spalte "Hinweise".

 

Diese Liste können Sie auch mobil, also über die App "TVE Burgaltendorf", auf Ihrem Smartphone einsehen:
Hauptmenü ("Drei-Balken-Menü" oben links): "Organisatorisches", und dort auf die blaue Fläche "Das Sportangebot im Wochenüberblick mit Sondermeldungen" klicken.

 

(Der Einfachheit halber sind in dieser Liste auch die ""Trainingszeiten" des Chors, die Kursstunden "Tänze aus aller Welt" und das Freizeitangebot "Betreutes Boule spielen" enthalten.)

 

Neues aus dem TVE-Mitarbeiterteam


STEFFEN MAUSEHUND (27 J.),
Sportstudent, gehört nun auch zum TVE-Mitarbeiterteam und wird zunächst einen Schnupperkurs "Freeletics" anbieten, dem bei Gefallen Halbjahreskurse folgen könnten. Über andere Sportangebote unter seiner Leitung sind wir im Gespräch. Jedenfalls freuen wir uns, viel Fachkompetenz hinzugewonnen zu haben.

Mit SABINE CRADOCK
steht uns nun endlich eine kompetente Fachübungsleiterin für Vertretungen im Sportangebot "Sport in der Krebsnachsorge" zur Verfügung. Sie hat bereits erste Stunden gegeben und ist bei der Gruppe gut angekommen.